Aktuelles

02.12.2016

Beitrittserklärung
(Formular pdf download)


27. August 2015

Befiehl du deine Wege op. 56 für 4-8 gemischte Stimmen
» mehr...


23. Juli 2015

Die Geburt des Herrn op. 66,1 für gemischten Chor
» mehr...


16. Juli 2015

Neuauflage der Schutzengelmesse op. 50 für gemischten Chor und Orgel (ad lib.)
» mehr...


1. Februar 2015

Die ordentliche Jahresmitglieder-versammlung findet am Samstag,
dem 30.05.2015 in Bettbrunn statt.
» mehr...


1. September 2014

Die neue Adresse der Geschätsstelle lautet:  
Max-Baumann-Gesellschaft e. V. Berlin
Geschäftsstelle
c/o Prof. Dr. Adelheid Geck
Mäbenberger Str. 9
D–91183 Abenberg

Telefon/Fax +49 (0) 9178/18654


31. Dezember 2013

Außerordentliche
Mitgliederversammlung 29.01.2014

» mehr...


31. Dezember 2013

Einladung
zur Mitgliedervesammlung 2014

» mehr...


19. Juni 2013

Neuerscheinung
zu Baumanns geistlichem Werk
» mehr...


25. April 2013

Am 24. April 2013 in der Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz (Musikabteilung) in Berlin fand die Mitgliederversammlung der Max-Baumann-Gesellschaft e.V.
statt.
 » mehr...


14. November 2010

Partitur des "Cranach-Oratoriums"
op. 87 „Der Venus süß und herbe Früchte“ ist für die Ausstellung "1000 Jahre Kronach" überreicht.


19. Mai 2009

Mitgliederversammlung 2009
beginnt mit Petition
 » mehr...

19. Mai 2009

Petition an die Komission » pdf 
für das neue katholische
Gebet- und Gesangbuch (GGB) zugunsten des gregorianischen Gesangs
» mehr...
27. April 2009

Aufführungen der „Auferstehung“ in Köln und Düsseldorf » mehr...

Neu erschienen:


20. März 2015

 

Passion op. 63
(Max-Baumann-Gesellschaft e.V. Berlin)


24. März 2012


Missa op. 39
(Heinrichshofen’s Verlag)


1. Februar 2012

 

Ankunft des Herrn op. 66
(Heinrichshofen’s Verlag)


 

7. Januar 2011

Suite für kleine Leute op. 23
für Klavier vierhändig


10. November 2010

Der Venus süß und herbe Früchte
„Cranach-Oratorium" op. 87 - Partitur


10. Mai 2010

Kleine Marien-Messe op. 59
für zwei Sopranstimmen und Orgel
in Heinrichshofen’s Verlag



In Druckvorbereitung:
----------------------------------------------

Klavierauszug
von Oratorium „Auferstehung“ op. 94
Libertas cruciata op. 71
Symphonie Nr. 1 op. 14
Symphonie Nr. 2 op. 15

 

Befiehl du deine Wege op. 56 für 4-8 gemischte Stimmen

Die Choral-Motette op. 56 wird in Zusammenarbeit mit dem Heinrichshofen’s Verlag Wilhelmshaven neu aufgelegt.


Die Geburt des Herrn op. 66,1 für gemischten Chor

Der Motetten-Zyklus nach Propriumtexten der Christmette erschien zuerst 1975 im Heinrichshofen’s Verlag. Er wurde allerdings 1978 von Baumann zurückgezogen, womöglich wegen etlicher wohl unter Zeitdruck entstandener Textfehler.
Für die vorliegende Neuausgabe der Max-Baumann-Gesellschaft e. V. wurden die deutlich
erkennbaren Fehler korrigiert. Wo eine Textsilbe oder ein Wort fehlten, wurde durch ergänzende Notenwerte rhythmisch eine passende Lösung gefunden (z. B. im Graduale
T. 18-20 und T. 25-26). Im Animato-Teil des Introitus (T. 11ff.) erschien in der Verlagsausgabe die Systemzuordnung zu den Chorstimmen falsch gedruckt, außerdem fehlte augenscheinlich ein ganzer Takt (T. 16), der hier nun als Fortsetzung des Vorangegangenen und hinführend zum nächsten Takt neu konzipiert und eingeschoben wurde. Aus praktischen Gründen wurden in der vorliegenden Ausgabe zu wiederholende Teile teilweise ausgeschrieben.


Schutzengelmesse op. 50 für gemischten Chor und Orgel (ad lib.)

Zusammen mit dem Heinrichshofen’s Verlag Wilhelmshaven bereitet die Max-Baumann-Gesellschaft die Neuauflage der Schutzengelmesse op. 50 für gemischten Chor und Orgel (ad lib.) vor. In der Neuausgabe wurden noch einige Noten- und Textfehler gefunden und korrigiert. Der Satz wurde nach heutigen Publikationsstandards angepasst.


Mitgliedervesammlung 2015

Am Samstag, dem 30. Mai 2015 um 11.00 Uhr

im Studienhaus der Priesterbruderschaft St. Petrus  
„St. Albertus Magnus“
Forststr. 12,
85092 Kösching-Bettbrunn

findet die ordentliche Jahresmitgliederversammlung der Max-Baumann-Gesellschaft e.V. Berlin statt. Alle Mitglieder, Freunde und Interessierte sind hierzu herzlich eingeladen. Lesen Sie bitte mehr dazu im Brief der Gesellschaftsvorsitzenden Frau Prof. Dr. Adelheid Geck » mehr... (pdf)



Außerordentliche Mitgliedervesammlung

Am 29. Januar 2014 um 12.00 Uhr in der Universität der Künste, Raum 309, Fasanenstraße 1 B, 10623 Berlin findet eine außerordentliche Mitgliedervesammlung statt.



Einladung zur Mitgliederversammlung 2014

Die ordentliche Jahresversamlung wird am 17. Mai 2014 von 10.00 bis 12.00 Uhr im Haus Marienhof, Königswinter Str. 414, D–53639 Königswinter, stattfinden.
Danach: Einladung zum Mittagessen. Anreise und Übernachtung  ist schon am 16.Mai 2014 möglich. Bitte bei Frau Dr. Adelheid Geck anmelden - Tel: 038735-41599.



Neuerscheinung zu Baumanns geistlichem Werk

Wir freuen uns, dass nun im Schöningh-Verlag in der Reihe
„Beiträge zur Geschichte der Kirchenmusik“
Johannes Laas´ Dissertation als Buch erschienen ist:

Das geistliche Chorwerk Max Baumanns.
Kirchenmusik im Spannungsfeld des Zweiten Vatikanischen Konzils.

Paderborn 2013, Beiträge zur Geschichte der Kirchenmusik, Bd. 17
ISBN 978-3-506-77720-1
393 S., kart., Preis 51,00 €

Das Buch kann bestellt werden:

» Verlag Ferdinand Schöningh

» Amazon



Klappentext: Max Baumann (1917-1999) war einer der profiliertesten katholischen Kirchenmusikkomponisten seiner Zeit. Am Lebensweg des Konvertiten und seinem Schaffen wird die Auswirkung des Konzils auf die traditionelle Musica sacra deutlich. Welche biographischen und musikalischen Voraussetzungen bestimmten Baumanns ästhetische und religiöse Haltung? Welche theologische Aussage steht hinter dem geistlichen Chorschaffen? Was sind Bedingungen und Arbeitsfelder des katholischen Kirchenmusikkomponisten nach den liturgischen Reformen des Zweiten Vatikanums? Im Zentrum dieser Fragen stehen Baumanns Rezeption des Konzils und seine ablehnende Reaktion darauf. Sie werfen ein eigenes Licht auf das nunmehr 50 Jahre zurückliegende Ereignis.

» nach oben 



Mitgliederversammlung 2013

Am 24. April 2013 in der Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz (Musikabteilung) in Berlin fand die Mitgliederversammlung der Max-Baumann-Gesellschaft e.V. statt.

Dr. Adelheid Geck, Dr. Martina Rebmann
links, Dr. Adelheid Geck, Vorsitzende der Max-Baumann-Gesellschaft e.V.
rechts, Dr. Martina Rebmann, Leiterin der Musikabteilung der
Staatsbibliothek zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz.
(Foto: Dietmar Unger)

»mehr im Zeitungsbericht (Schweriner Volkszeitung, von Dietmar Unger)


» nach oben 



Mitgliederversammlung 2009 beginnt mit Petition

Die diesjährige Tagung und Mitgliederversammlung der Max-Baumann-Gesellschaft e. V. fand vom 15.-17.05.2009 in Augsburg im St.-Ambrosius-Haus statt.
Am Samstag interpretierte Domkappellmeister Reinhard Kammler in der traditionellen Abendmusik "Cantate Domino" mit dem Augsburger Domchor u. a. Kyrie und Gloria der „Missa“ op. 39 (1953) von Max Baumann.
Prof. Dr. Albert Richenhagen spielte an der 1988 neugebauten Magnificat-Orgel die Sonatine für Orgel op. 74 (1963), in die er am Vormittag im Rahmen einer kleinen Tagung lebendig und kenntnisreich eingeführt hatte.
In mehreren Vorträgen sprach Prof. Dr. Adelheid Geck über charakteristische Stilelemente der Baumannschen Vokalmusik und stellte Ausschnitte aus dem Oratorium „Auferstehung“ op. 94 (1980) vor.
Domkapellmeister a. D. Rudolf Brauckmann stellte mit seinem Vortrag über den „Zusammenhang von Kultus und Kultur im Blick auf die Entwicklung der europäischen Musik“ das Schaffen Baumanns in einen weiten musikgeschichtlichen Horizont.

Die anwesenden Mitglieder der Max-Baumann-Gesellschaft verabschiedeten zu Beginn der Tagung eine Petition, in der die Kommission zur Erstellung des neuen Gemeinsamen Gebet- und Gesangbuchs (GGB) der katholischen Kirche unter der Leitung S. E. Bischof Friedhelm Hofmann (Würzburg) dazu aufgerufen wird, im Sinne der Liturgiekonstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils das Erbe des Gregorianischen Chorals möglichst vielfältig zu wahren.

Bericht von Johanes Laas

» nach oben 



Petition an die Komission
für das neue katholische Gebet- und Gesangbuch (GGB)
zugunsten des gregorianischen Gesangs
» pdf 

Die Max-Baumann-Gesellschaft verabschiedete zu Beginn ihrer Jahrestagung vom 15.-17.05.2009 eine Petition. Darin wird die Kommission zur Erstellung des neuen Gemeinsamen Gebet- und Gesangbuchs (GGB) der katholischen Kirche unter der Leitung S. E. Bischof Friedhelm Hofmann (Würzburg) dazu aufgerufen, im Sinne der Liturgiekonstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils das Erbe des Gregorianischen Chorals möglichst vielfältig zu wahren.

Der Wortlaut:

Exzellenz,
Hochwürdigster Herr Bischof,

nachfolgende von den Mitgliedern der Max-Baumann-Gesellschaft unterzeichnete Erklärung bitten wir bei der Neufassung des geplanten Gesangbuches zu beachten:

"Die Kirche betrachtet den Gregorianischen Choral
als den der Römischen Liturgie eigenen Gesang."
(Sacrosanctum Concilium)

Die Max-Baumann-Gesellschaft bittet daher die Kommission zur Redaktion eines neuen Gesangbuches für die deutschsprachigen Bistümer, alle gregorianischen Gesänge, die im derzeit gebräuchlichen "Gotteslob" enthalten sind, zumindest beizubehalten, wenn nicht gar andere für die liturgische Praxis relevanten gregorianischen Gesänge noch hinzuzufügen.

Herlinde Brauckmann
DKM a. D. Rudolf Brauckmann
Herbert Brüggner
Prof. Dr. Adelheid Geck
Gabriele Graf
Darius Heise-Krzyszton
DKM Reinhard Kammler
Johannes Laas
Frank Pitsch
Prof. Dr. Albert Richenhagen
Dr. Maria-Elisabeth Richenhagen
Beate Sonnenberg
Claudia Waßner
Frank Weckenmann

» pdf 

» nach oben 




Aufführungen der „Auferstehung“ op. 94 in Köln und Düsseldorf

Nach der erfolgreichen Aufführung am Ostermontag 2009 im Kölner Gürzenich war das selten zu hörende Oratorium „Auferstehung“ nach Texten der heiligen Schrift und der Liturgie op. 94 (1980), Baumanns letztes großes religiöses Werk, noch einmal am 25. April 2009 in der barocken Kirche St. Maximilian in Düsseldorf zu hören.
Die Ausführenden waren: Johanna Winkel (Sopran), Christian Palm (Bariton), Thilo Dahlmann (Bass), Claudia Holzapfel (Sprecherin), Frank Maier (Sprecher), Angelika Ritter (Klavier), Neues Rheinisches Kammerorchester, Junger KonzertChor Düsseldorf, figuralchor köln (Einstudierung: Richard Mailänder), Sprechchor (Einstudierung: Jonas Dickopf). Die Leitung hatte Guido Harzen.
Baumanns groß angelegtes, ebenso klangschönes wie dramatisches Werk für Soli, Sprecher, gemischten Chor, Sprechchor und großes Orchester besteht aus den sechs Teilen Ostersamstag - Ostermorgen - Erscheinungen - Missionsbefehl - Himmelfahrt - Pfingsten. Durch die ungewöhnliche Einbeziehung der Stimme der „Ungläubigen“ lässt Baumann auch die Gegner des Auferstehungsglaubens zu Wort kommen. Darin äußert sich auch eine kritische Auseinandersetzung mit der Theologie der Gegenwart.
Die Aufführung wurde unter anderem durch die Drucklegung des Werkes seitens der Max-Baumann-Gesellschaft Berlin ermöglicht.

Johannes Laas


Bilder vom Ostermontag 2009 in Gürzenich in Köln
1 Gürzenichfoyer
mit Blick auf
die Kriegsruine
St. Alban,
2

Figural Chor Köln,
Junger KonzertChor Düsseldorf,
Neues Rheinisches Kammerorchester

3 Figural Chor Köln,
Junger KonzertChor Düsseldorf,
Neues Rheinisches Kammerorchester
4

 


Richard Mailänder am Dirigentenpult:

5

Solisten auf der Empore
des Foyers:

Christian Palm (Bariton)
Johanna Winkel (Sopran)
Thilo Dahlmann (Bass)

6

Sprecherin (Atheistin)
Claudia Holzapfel
und
Sprecher (Christus)
Frank Maier

7 Begeisterte Mitglieder der Max Baumann Gesellschaft
würdigen die großartige Leistung der Künstler mit lang anhaltendem Beifall an diesem österlichen Montagnachmittag.
Fotos: Darius Heise-Krzyszton  


Auferstehung im Kölner Gürzenich

Von Marianne Kierspel für Kölner Stadt-Anzeiger

Die Ostermusiken „Festa Paschalia“ der Künstlerunion Köln erfreuten mit einem Oratorium von Max Baumann, einem eifrigen Verteidiger der liturgischen Musik. Mit einer eigenen Textfassung und Liturgie erzählt Baumann, was nach Christi Tod geschah.

KÖLN - Die Künstler-Union Köln bot in ihren diesjährigen Ostermusiken „Festa Paschalia“ wieder Raritäten. Im Gürzenich-Foyer, mit Blick auf die Kriegsruine St. Alban, grub Richard Mailänder das Oratorium „Auferstehung“ von Max Baumann (1917-1999) aus. Der Berliner Professor hat mit dem Eifer eines Konvertiten das Erbe liturgischer Musik im Sinne Papst Pius' X. verteidigt. Davon zeugt auch sein predigthaft ausgedehntes, ambitioniertes Oster-Oratorium mit eigener Textfassung nach Bibel und Liturgie. Es schildert bildkräftig, was nach Christi Tod geschah: Auferstehung, Himmelfahrt und Pfingstwunder.

Manche Szene erinnert an alte, naive Mysterienspiele, die Dialoge der Frauen am Grab, die Erscheinungen des Auferstandenen, Auftritte von Petrus und Paulus. Das erstaunlich retrospektive Werk von 1980 reflektiert und beerbt ein gutes Jahrtausend „Musica sacra“, unter anderem mit Antiphon, Lamentation und Hymnus. Wörtlich zitiert Baumann gregorianische Choräle und das altdeutsche Pfingstlied „Nun bitten wir den Heiligen Geist“. Den Evangelienbericht verteilt er auf Chor und Sprechchor; sein herber Gebetston hat den Jungen KonzertChor Düsseldorf und den figuralchor köln so stark gefordert wie sein Schola-Gesang. Um das Fundstück machten sich auch die Solisten Johanna Winkel, Christian Palm, Thilo Dahlmann und die Sprecher Frank Maier (Christus) und Claudia Holzapfel (Atheistin) verdient.

Fabelhaft begleitete das extra groß besetzte Neue Rheinische Kammerorchester. Es war für Tonmalereien mächtig aufgerüstet. So bot es etwa für eine finster-grelle Musik des Höllenfürsten, der aus der Ostkirche stammt, Schlagwerk und Bläser bis hinab zum Kontrafagott auf. Auch Komik kam vor. So hörte man die Wächter am Grab vor Angst förmlich schlottern, und das „Reden in Zungen“ erinnerte an Betrunkene. Mehrfach unterbricht eine Sprecherin den musikalischen Fluss. Sie bezweifelt die biblischen Geschichten und verweist darauf. Ein Zugeständnis an Zeitgenossen? Seinem frommen Oratorium schaden die Zweifel nicht.

» nach oben